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Der Naturlehrpfad der Wildtierstation
In einem langfristigen Konzept hat die
Wildtierstation den weiteren Ausbau der Umweltpädagogik geplant.
Das Teil-Projekt "Naturlehrpfad" war ein wichtiger erster Schritt im
Rahmen dieses Gesamt-Konzeptes.
Wir freuen uns, dass es mit Unterstützung der "Niedersächsischen Umweltstiftung" und unseres Kooperationspartners "Arbeit und Leben" gelungen ist, dieses Teil-Projekt zu verwirklichen.
Der weiche Weg aus Rindenmulch schlängelt
sich auf 500 m Länge durch den Wald. An neun Info-Stationen und
vier Volieren erwarten den Besucher anschauliche Beschreibungen zu verschiedenen naturbezogenen Themen.
Begeisterung und Verständnis für die Natur zu wecken ist dabei oberstes Ziel. Schwerpunkt ist der Anreiz zur Umsetzung z.B. im eigenen Garten.
Bereits vorhandene Projekte der Jugendgruppe "Sielmanns Natur-Ranger" wurden in den Naturlehrpfad eingebunden und stellen eine wertvolle Bereicherung dar.
Begleiten Sie uns auf einem Gang entlang des Naturlehrpfades!
Auf
dem weichen Holzhäckselweg begeben wir uns zu der ersten Station – die
Eichhörnchenvoliere ist im Hintergrund bereits zu erkennen...
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Eichhörnchenvoliere
In
der Eichhörnchenvoliere werden Dauerpfleglinge untergebracht, die nicht
mehr ausgewildert werden können. Sie kann bei Bedarf auch zur
Vorbereitung auf die Auswilderung genutzt werden. Zu diesem Zweck ist
an der Seite eine Klappe angebracht, über die den Tieren der Weg in die
Freiheit ermöglicht wird. An der Außenseite des Geheges wird den
Eichhörnchen dann in einem speziellen Futterspender weiterhin Futter
angeboten.
Hier bietet sich insbesondere die Gelegenheit, Besuchern den Weg der „sanften Auswilderung“ zu erläutern.

Eichhörnchenvoliere
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Fledermausvoliere
Die
Fledermausvoliere ist mit besonders feinem Drahtgeflecht ausgestattet.
Auch die Innenverkleidung ist so gearbeitet, dass selbst die kleinsten
Fledermausarten nicht durch kleine Lücken oder Fugen entwischen können.
An der Rückseite ist – wie bei allen Volieren - der Zugang für die Tierpfleger durch eine Schleuse möglich.
Fledermausvoliere
Besucher haben hier die besondere Gelegenheit, die nachtaktiven
Fledermäuse durch Sichtfenster in ihren Quartieren zu beobachten.
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Heimische Gehölze
Im
weiteren Verlauf des Weges finden wir eine große Baumscheibe sowie
Stämme von verschiedenen heimischen Gehölzen. Einschnitte ermöglichen
einen Einblick in die Holzstruktur der Baumstämme.
verschiedene heimische Hölzer
Besucher
sollen die Borke und auch die Holzstruktur durch Sehen und Tasten
erkennen und so auf Unterschiede aufmerksam gemacht werden.
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Alt- und Totholz
Totholz steht am Anfang und am Ende eines Waldlebens. Stirbt ein Baum, so zieht neues Leben in ihn ein.
Die hier platzierten Stammabschnitte sind bereits von den
verschiedensten Totholzbewohnern und Pilzen besiedelt. So wird
deutlich, dass Totholz einen wichtigen Lebensraum darstellt.
Alt- und Totholz
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Honigbiene
Spontan
stellte der Imker Heinrich Schön aus Wölpinghausen einen Bienenschaukasten mit einem
lebendigen Bienenvolk für unseren Naturlehrpfad zur Verfügung – und
betreut diesen auch persönlich.
Besucher können den Schaukasten
öffnen und das Bienenvolk bei seiner Arbeit beobachten. Sechs Tafeln
informieren über die wichtigen Aufgaben und die erstaunliche
Leistungsfähigkeit der Honigbienen.
Bienenschaukasten
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Singvogelvoliere
In der Singvogelvoliere werden Dauerpfleglinge untergebracht, die nicht mehr ausgewildert werden können.
Anhand der Info-Tafel haben Besucher die Möglichkeit, heimische Singvögel zu bestimmen und kennen zu lernen.
Singvogelvoliere
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Nisthilfen
An
einer Wand in Ständerbauweise werden die verschiedensten Nisthilfen
vorgestellt. Der Besucher soll die diversen Nisthilfen erkennen und
bestimmen können. So soll ein Anreiz geschaffen werden, Nisthilfen
nachzubauen und im eigenen Garten einzusetzen.
Einige der
Vogelkästen in der Schauwand sind sogar schon bewohnt. Bei den
Besuchern ruft dies immer wieder Erstaunen und Begeisterung hervor!
Nisthilfen
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Lebensraum Baum
Am
Beispiel einer Buche wird aufgezeigt, dass ein Baum vielen Tierarten
als Lebensraum, Rückzugsmöglichkeit und Nahrungsquelle dient.

Lebensraum Baum
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Eulenvoliere
Im
angenehmen Schatten der Bäume liegt die Eulenvoliere, in der
Dauerpfleglinge untergebracht werden, die nicht mehr ausgewildert
werden können.
Besuchern bietet sich hier eine besondere
Gelegenheit, diese heimlichen und lautlosen Jäger der Nacht zu
beobachten und kennen zu lernen.

Eulenvoliere
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Waldameise
Die
Waldameisen sind während der Naturlehrpfad-Bauarbeiten aus ihrem
natürlich gebildeten Ameisenhügel in einen Holzhäcksel-Haufen
umgezogen.
Ameisenhügel
Insbesondere
bei unseren Aktionstagen für Kinder und Jugendliche wird diese Station
des Naturlehrpfades mit den Teilnehmern gezielt aufgesucht, um den
Sozialstaat und das Vernetzungssystem der hügelbauenden Waldameise zu
erläutern.
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Benjes-Hecke/Reisighaufen
Eine
50 m lange Benjes-Hecke war bereits als Projekt unserer Jugendgruppe,
den Sielmanns Natur-Rangern, vorhanden und wurde nun mit entsprechender
Beschilderung in den Naturlehrpfad eingebunden.
Unter dem Motto „Was
lebt denn da im Reisighaufen?“ wird gezeigt, dass mit einfachen Mitteln
wichtige Lebensräume und Rückzugs- möglichkeiten für Vögel, Insekten,
Reptilien und Kleinsäuger geschaffen werden können. Die Umsetzung ist
mit einfachsten Mitteln im heimischen Garten zu bewerkstelligen.
Benjeshecke
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Insektenhotel
Wildbienen
und Wespenarten sind in unseren Gärten sehr wichtig. Sie sind nicht nur
für die Bestäubung notwendig, sondern auch natürliche Feinde von
Schädlingen. Jedoch wird für eine Vielzahl von Insektenarten das
Überleben immer schwieriger. Alte Zäune und Scheunen mit ihrem mürben
Holz verschwinden, und so fehlen den Insekten geeignete Brutplätze.
Dem
Besucher soll vermittelt werden, dass Nisthilfen mit einfachen Mitteln
herzustellen sind.
Das Insektenhotel war bereits als Projekt unserer
Jugendgruppe, den Sielmanns Natur-Rangern, vorhanden und wurde nun mit
entsprechender Beschilderung in den Naturlehrpfad eingebunden.
Insektenhotel
Insbesondere
bei unseren Aktionstagen für Kinder und Jugendliche wird diese Station
des Naturlehrpfades mit den Teilnehmern gezielt aufgesucht. Unter dem
Motto „Königreich der Insekten“ können hier sehr eindrucksvoll
Solitär-Bienen und –Wespen bei der Belegung der Brutzellen und bei der Eiablage beobachtet werden.
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Hummelnistkästen
Hummeln
leisten wichtige Bestäubungsarbeit, wenn Honigbienen noch gar nicht
ausschwärmen. In Deutschland gibt es etwa 30 Hummelarten. Einige davon
sind stark gefährdet, denn durch vielfältige Eingriffe des Menschen in
die Natur werden zahlreiche Nistmöglichkeiten für Hummeln zerstört.
Doch den Hummeln kann mit speziellen Nistkästen geholfen werden.
Und: Einen eigenen Hummelstaat zu beherbergen und wachsen zu sehen ist eine faszinierende Erfahrung!
Die
Hummelnistkästen waren bereits als Projekt unserer Jugendgruppe, den
Sielmanns Natur-Rangern, vorhanden und wurden nun mit entsprechender
Beschilderung in den Naturlehrpfad eingebunden.

Die Hummelnistkästen werden vorbereitet
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