Sie sind hier: Home » Aktuell » 

News

Falkner helfen bei Wiederauswilderung eines Wanderfalken

09.09.2016 - Anke Bormann, Falknerin und stellvertretende Geschäftsführerin im Deutschen Falkenorden und Ihr Falknerkollege Andre Hanisch helfen der Wildtier- und Artenschutzstation bei der Rehabilitation eines jungen Wanderfalken. Das sehr zeitaufwendige Training, dass junge Wanderfalken benötigen, um das Jagen zu lernen ist von den Mitarbeitern der Wildtier- und Artenschutzstation alleine nicht zu bewältigen. Der Vogel macht in den Händen der erfahrenen Falkner gute Fortschritte und nachdem er genug Kondition hat wird er nun in den Wildflug gestellt, d.h. er befindet sich mittels eines Senders noch unter Kontrolle  kann sich aber tagsüber frei bewegen und selbstständig  Jagen lernen. So lange er dabei keinen Erfolg hat wird er von den Falknern weiter mit Nahrung versorgt. Über die Fortschritte werden wir demnächst berichten.

 

18.09.2016 Der Wanderfalke hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Bereits am zweiten Tag, an dem er frei fliegen durfte, hat er eine Krähe geschlagen. Das ist ungewöhnlich schnell für einen jungen Wanderfalken, die in der Natur ca. vier Wochen von ihren Eltern begleitet und mit Nahrung versorgt werden. Nachdem er weitere Beute gemacht hat, haben Anke Bormann und Andre Hanisch in Absprache mit dem Leiter der Wildtierstation Dr. Florian Brandes entschieden, dass der Vogel endgültig in die Freiheit entlassen werden kann.

Das Geschüh und der Sender wurden entfernt und statt dessen ein Ring der Vogelwarte Helgoland angelegt. Über diesen kann die Herkunft des Vogels festgestellt werden, falls er einmal wieder in Menschenhand gelangen sollte.

Bild: Abflugbereit! Nur noch ein Ring der Vogelwarte Helgoland zeugt von der Zeit die der junge Wanderfalke in Menschenhand verbracht hat.


Auch ein  paar Tage nach der Auswilderung ließ sich der Falke noch an seinem gewohnten Trainingsort blicken, hat dort gebadet und die angebotene Nahrung angenommen. Dann ist er irgendwann verschwunden. Wir hoffen, dass er wohlauf ist und sich in der wiedergewonnenen Freiheit gut zurechtfindet.

Wir danken Anke Bormann und Andre Hanisch für Ihre Hilfe und die viele Zeit, die sie mit dem Vogel verbracht haben!


Zurück