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Jahreshauptversammlung in der Wildtierstation Sachsenhagen

Mai 2019 - Es hat bereits Tradition, dass sich die Mitglieder und Freunde der Wildtier- und Artenschutzstation vor dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung auf dem Stationsgelände treffen.
Bei einem Rundgang informierte der Stationsleiter Dr. Florian Brandes die Anwesenden über die neusten Entwicklungen, bauliche Maßnahmen und aktuelle Pflegetiere in der Wildtierstation. Die Gäste konnten sich einen Eindruck machen über die Umbaumaßnahmen für den neuen Schulungsraum, der mit Unterstützung des europäischen LEADER-Programms gebaut wird. Auch der neue Labor- und Behandlungsraum wurde
Besichtigt, dieser wurde mit Unterstützung des Verbandes Niedersächsischer Tierschutzvereine, der
Bürgerstiftung Schaumburg (Lindemeier-Kremer-Treuhandstiftung) und vieler privater Spenden
ausgestattet.
Ebenso wurde die neu eingerichtete Werkstatt im hinteren Geländeteil besichtigt, im Zuge des Werkstattumzuges wurde eine Wasserleitung im Bunkergelände verlegt, so dass die Werkstatt und die
Tiergehege mit Wasser versorgt werden können.

  



In der anschließenden Versammlung im Gasthaus Gerland erläuterte der 1. Vorsitzende Uwe Wolters die Ereignisse des letzten Jahres. Insgesamt haben etwa 2650 Personen in 2018 die Station besucht und an Führungen teilgenommen, ca. 3000 Besucher kamen zum Sommerfest Ende August. Erfreulich ist die Aufstockung des Personals in der Tierpflege, Karolin Schütte arbeitet als Tierärztin und Tanja Roßberg konnte als tierärztliche Fachangestellte eingestellt werden.

Den Stationsbericht stellte Dr. Florian Brandes vor. Schon wieder konnte in 2018 ein neuer Rekord vermeldet werden, insgesamt 3.382 Tiere wurden aufgenommen, 75 % der Tiere sind in den Monaten von April bis September gekommen. „Die Sommermonate sind eine Herausforderung für unser Team in der Tierpflege“, so Brandes. Unter den aufgenommenen Tieren befanden sich u.a. 2444 Wildtiere und 761 Exoten. Allein bei den einheimischen Wildtieren sind 599 Säugetiere und 1829 Vögel aufgenommen worden, bei den Exoten handelt es sich um 14 Säugetiere, 24 Vögel, 281 Reptilien und 292 Vogelspinnen. Von den aufgenommenen Wildtieren konnte 50 % wieder ausgewildert werden, von den Exoten wurden 80 % an Zoos oder ähnliche zoologische Einrichtungen weitervermittelt.


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