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Neuer Aktionstag - Fotosafari in der Wildtierstation

23.06.2014 - Im Mai hatte ein neuer Aktionstag in der Wildtierstation Premiere.   An einem sonnigen Nachmitag waren die Dipl. Biologin Helene Kruse und die fünf teilnehmenden Kinder mit modernen digitalen Fotogeräten bewaffnet.

Sie waren nicht auf der blutigen Jagd nach Büffeln, Elefanten, Löwen, Leoparden oder Nashörnern, sondern auf einer kleinen Reise über das Stationsgelände.

Alle waren sehr gespannt, was es in der Wildtierstation mit der Kamera zu entdecken gibt.

Doch bevor sie starten konnten, haben sich alle erstmal Gedanken darüber gemacht, was es bei der Natur- und vor allem der Tierfotografie zu beachten gibt. Da Wildtiere nicht darauf hören, wenn man Ihnen sagt, dass sie mal kurz für ein paar Sekunden still stehen und in die richtige Richtung schauen sollen, ist Geduld und Reaktionsschnelligkeit für die Tierfotografen sehr wichtig. Außerdem muss man sich über mögliche Gefahren im Gebiet (Sturz in den Teich am Naturlehrpfad, Baummarder mit Jungen, …) Gedanken machen. Natürlich wollten sie die oft empfindlichen Tiere nicht durch Blitzlichter blenden(z.B. die ruhende Fledermaus in der Fledermausvoliere) oder laute Geräusche erschrecken.

Alle technischen Probleme wurden mit Hilfe von Mora Olsowski, Tochter der Dipl.-Biologin Helene Kruse und helfende Hand der Fotosafari, überwunden, die sich gut mit Einstellungen bei Digitalkameras auskennt (Aha, es gibt also einen Sportmodus, der sich gut für Tiere eignet, die sich schnell bewegen und es gibt ja eine Zoom-Funktion!).

Die Kinder fanden heraus, dass ein störendes Gehege- oder Volierengitter auf dem Foto gar nicht mehr zu sehen ist, wenn man dicht genug mit der Kamera an das Gitter herangeht und die wichtigsten Worte waren: Beobachte – Vorsicht!- Zoome – Blitz ausschalten – Sei leise!

Die Safariteilnehmer sind am Naturlehrpfad gestartet und haben eine kurze Station beim Großen Abendsegler in der Fledermausvoliere gemacht. Nachdem sie den Waldboden in der Igelschule und die Honigbienen im Schaukasten abgelichtet hatten, waren sie ziemlich lange am Teich.

Tümpeln macht einfach Spaß! Mehrere Top-Froschmodelle wollten unbedingt abgelichtet, aber nicht gefangen werden. 

Leider konnten später keine Eulen gesichtet werden, dafür waren Ameisen und Hängebauchschweine unterwegs.

Der europäische Nerz im Schaugehege hat sich lange gezeigt und gute Möglichkeiten gegeben, ihn zu fotografieren. Wahrscheinlich, weil er gerne   etwas futtern wollte. Tatsächlich kam Frithjof, der Tierpfleger, dann auch mit dem   Futter vorbei.

Am Schildkrötenhaus kam es zu  einem längeren Fotoshooting   mit einer Landschildkröte, die dabei gut von den Fotografen bewacht wurde. Im Exotentrakt konnten trotz störender Glasscheiben noch mehrere gute Bilder gemacht werden.

Der absolute Fotostar war aber der Pfau, von dem bestimmt die meisten Fotos geknipst wurden, als er sein wunderschönes Rad geschlagen hat.

 

Zum Schluss wurde dann noch ein kleiner Fotowettbewerb organisiert.

Jedes Kind hat zuerst von seinen Bildern selbst zwei Fotos ausgewählt. Danach haben alle Teilnehmer und die zwei Betreuer Punkte für die besten Fotos vergeben (Platz 2 und Platz 4 wurden wegen Punktegleichstand doppelt belegt).

Als schönste Aufnahmen wurden dabei die folgenden Fotos gewählt:

Erster Platz: Foto von Emma Gierke / Großer Abendsegler

 

Zweiter Platz: Foto von Jule Dahms / Wasserfrosch

 

Zweiter Platz: Foto von Luca Podleisek / Pfauenhahn

 

 

Dritter Platz: Foto von Lennart Schmuland / Europäischer Nerz

 

Vierter Platz: Foto von Helene Wagner / Wasserfrosch

 

Vierter Platz: Foto von Emma Gierke / Europäischer Nerz


Die Kinder haben eine Menge tolle Fotos von Pflanzen und Tieren mit nach Hause genommen.

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