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Treffen der Auffangstationen

04.05.2016 - Auffangstationen für Wildtiere und Exoten treffen sich in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Samstag (30.04.2016) war die Wildtier- und Artenschutzstation Gastgeber für einen Gedankenaustausch der von aktion tier geförderten Auffangstationen, die sich auf die Aufnahme und Versorgung von heimischen und/oder exotischen Wildtieren spezialisiert haben. Stationsleiter Dr. Florian Brandes konnte folgende Einrichtungen begrüßen:

- aktion tier IGELZENTRUM (Laatzen, Niedersachsen)
- aktion tier BRANDENBURG (Reptilienschutzzentrum in Brandenburg/Havel, Land Brandenburg)
- Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen (Niedersachsen)
- Wildtierauffangstation Rastede (Niedersachsen)
- Wildvogelpflegestation Kirchwald (Rheinland-Pfalz)

Zu Beginn wurde den Teilnehmern im Rahmen einer Führung über das Gelände ein Einblick in die vielfältige Arbeit der Wildtierstation vermittelt. Nach dem Rundgang hatten die Vertreter der übrigen Stationen die Möglichkeit, ihre Einrichtungen vorzustellen.

 


Bei einem Rundgang zeigt Stationsleiter Dr. Florian Brandes den Mitarbeitern der anderen Auffangstationen das Gelände der Wildtierstation.
Foto: Ursula Bauer


Hintergrund des Treffens: Die meisten Tierheime können in Not geratene heimische Wildtiere nicht aufnehmen. Gleiches gilt für exotische Haustiere wie Schlangen, Echsen, Schildkröten und Vögel, die ebenfalls ganz spezielle Bedürfnisse hinsichtlich Pflege und Unterbringung haben. Da die privaten Exotenhaltungen jedoch permanent zunehmen und natürlich auch oft hilfsbedürftige heimische Wild-tiere gefunden werden, wächst der Druck auf die wenigen, diesbezüglich spezialisierten und entspre-chend autorisierten Einrichtungen.

Da die Tierschutzorganisation aktion tier mehrere in diesem Bereich tätige Auffangstationen tatkräftig unterstützt, entstand die Idee zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch einzuladen. Das Treffen war nicht nur informativ, sondern auch konstruktiv. Es wurden Probleme diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet. Um die einzelnen Stationen noch besser miteinander zu vernetzen, werden wir auch in Zukunft in regelmäßigen Abständen zusammenkommen.

 

 

Die Teilnehmer des Stationentreffens in der Wildtierstation Sachsenhagen.
Foto: Ursula Bauer


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