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Affen in Not – Acht Makaken aus tierquälerischer Haltung befreit

In einer groß angelegten Aktion hat die Wildtierstation bei der Einziehung von zwei Japanmakaken, drei Rhesusaffen und drei Berberaffen geholfen.

Der private Halter der Affen hat trotz wiederholter Aufforderung durch den zuständigen Landkreis keine Verbesserung an den unzumutbaren Haltungsbedingungen der Affen vorgenommen. Daraufhin veranlasste der Landkreis die Einziehung der Tiere.

Bilder: In den Käfigen der Affen herrschten ekelerregende Zustände. Kot und vergammeltes Futter bedecken den Boden.

 

 

Da es in Deutschland keine Auffangstationen gibt, die eine solche Anzahl an Affen alleine unterbringen kann, geschah dies unter Mitwirkung mehrerer Organisationen.

Die Bergung der Tiere wurde durch den Leiter der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen Dr. Florian Brandes geleitet, der die Affen mit einem Blasrohr in Narkose gelegt hat.

Bild: Dr. Florian Brandes und ein Mitarbeiter der Tierrettung Feuerwehr Bad Oeynhausen bergen zwei betäubte Japanmakaken.

 

 

Bild: Erste Untersuchungen und Quarantänemaßnahmen werden direkt vor Ort durchgeführt.

 

 

Noch vor Ort wurden die Tiere untersucht und erste Quarantänemaßnahmen eingeleitet. Anschließend wurden vier Affen in die niederländische Auffangstation für Affen Stichting AAP transportiert. Zwei Berberaffen wurden durch Mitarbeiter von AktionTier in das Tierheim Berlin gefahren und zwei Japanmakaken in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen untergebracht.

Bild: Von der Narkose erwacht wartet eine Japanmakak auf seine Fahrt in eine bessere Zukunft.

 

 

 

Alle Bilder: Stichting AAP